Vielfalt fördern im Unternehmen

Managing Diversity gewinnt in Deutschland zunehmend an Bedeutung, so ein Ergebnis der Diversity Praxis Studie (DPS), durchgeführt von der Beratungsgesellschaft „Ungleich Besser Diversity Consulting“ in Kooperation mit der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt und dem Personalmagazin. Die Studie widerlegt den Vorwurf, es handele sich bei Diversity um ein Modethema – die befragten Unternehmen geben an, ihr Diversity-Engagement in den kommenden Jahren weiter ausbauen zu wollen.
Als Instrument der Unternehmensführung beschreibt Diversity die Gesamtheit der Maßnahmen, die dazu führen, dass Unterschiedlichkeiten in und von einer Organisation anerkannt, wertgeschätzt und durch Einbeziehung als positive Beiträge genutzt werden. Ziel ist die optimale Berücksichtigung und effektive Förderung aller Fähigkeiten und Potenziale der Beschäftigten. Die Studie DPS untersuchte Maßnahmen, Erfolge und Herausforderungen des Diversity Managements deutscher Unternehmen. Zunächst ist in der deutschen Unternehmenspraxis eine Vielzahl an Verständnisebenen und Ansätzen des Managementkonzeptes Diversity anzutreffen. Diversity wird von drei Vierteln der Unternehmen mit dem Phänomen „Vielfalt“ und in diesem Zusammenhang mit Differenz (Verschiedenheit) gleichgesetzt. Diese Vielfalt wurde anhand der sogenannten Kerndimensionen beschrieben: Alter, Behinderung, Geschlecht, ethnisch-kulturelle Prägung, Religion bzw. Weltanschauung sowie sexuelle Orientierung. Knapp die Hälfte der Unternehmen beschreibt in ihrer Definition einen nutzenstiftenden Effekt, der durch Managing Diversity oder die Beschäftigtenvielfalt erzielt werden kann…

Erschienen im Personalmagazin 2/2006. Den vollständigen Artikel können Sie hier nachlesen.