Vorwerk: Familienmanagerin statt Hausfrau

Mit einer neuen Kampagne möchte Vorwerk sein angestaubtes Image als Hersteller von Bodenbelägen auffrischen. Der aktuelle Fernsehspot zeigt ein Bewerbungsgespräch, in dem eine Frau versucht, den Personaler von ihren Qualifikationen zu überzeugen. Nicht weniger als Qualitätssicherung, Nachwuchsförderung, Organisationsmanagement und Mitarbeitermotivation gehörten zu ihren bisherigen Aufgaben. Continue reading

Chancengleichheit bei der Fraport AG

Gesellschaftliche Veränderungen, wie der Rollenwandel, haben konkrete Auswirkungen auf Unternehmen und öffentliche Einrichtungen. Noch nie waren so viele und gut ausgebildete Frauen in Deutschland erwerbstätig wie heute – aber auch bei Männern findet ein Einstellungswandel zu bisherigen Rollenbildern statt. Auch für die Fraport AG sind diese Entwicklungen von Bedeutung. Continue reading

Work-Life-Balance ebnet Karriereweg für Frauen

Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben findet vor dem Hintergrund demographischer und gesellschaftlicher Entwicklungen zunehmend Beachtung. Angesichts verlängerter Lebensarbeitszeiten und einer Zunahme der psychischen Arbeitsbelastungen sehen sich viele Unternehmen veranlasst, ihren Beschäftigten gesundheitsfördernde Maßnahmen und Programme zur Stressreduktion anzubieten. Aber auch die steigende Erwerbstätigkeit von Frauen führt zu neuen Anforderungen an Unternehmen. Continue reading

Sammelklage wegen geschlechtsspezifischer Diskriminierung eingereicht

Eine Gruppe von sechs weiblichen Führungskräften reichte am 10. Januar 2006 eine Sammelklage wegen „sexueller“ Diskriminierung gegen die deutsche Anlagenbank „Dresdner Kleinwort Wasser-stein“ (DrKW) ein. Die Klage zielt auf 1,4 Milliarden US-Dollar Schadensersatz für eine Gruppe von mindestens 500 Mitarbeiterinnen und wurde im Southern District von New York angestrengt. Continue reading

Work-Life-Balance ebnet Karriereweg für Frauen

Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben findet vor dem Hintergrund demographischer und gesellschaftlicher Entwicklungen zunehmend Beachtung. Angesichts verlängerter Lebensarbeitszeiten und einer Zunahme der psychischen Arbeitsbelastungen sehen sich viele Unternehmen veranlasst, ihren Beschäftigten gesundheitsfördernde Maßnahmen und Programme zur Stressreduktion anzubieten. Aber auch die steigende Erwerbstätigkeit von Frauen führt zu neuen Anforderungen an Unternehmen. Continue reading

Männer wünschen sich bessere Vereinbarkeit von Vaterschaft und Beruf

Einer repräsentativen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach zufolge, sind vor allem die finanziellen Rahmenbedingungen entscheidend, ob Männer eine Vaterschaft anstreben und selbst Elternzeit in Anspruch nehmen. Die Studie „Einstellungen junger Männer zu Elternzeit, Elterngeld und Familienfreundlichkeit im Betrieb” weist darauf hin, dass ein einkommensabhängiges Elterngeld in Höhe von bis zu 1.800 monatlich für sie ein Anreiz wäre, bis zu ein Jahr lang in Elternzeit zu gehen. 56 Prozent der Väter und Männer bis 44 Jahre mit (weiterem) Kinderwunsch sind laut Umfrage dieser Meinung. Familienfreundliche Arbeitszeitpolitik und betrieblich gestützte Kinderbetreuung stoßen auf hohes Interesse bei den Männern und (potenziellen) Vätern. An der Spitze der Vorschläge, die als wesentlich für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf genannt werden, stehen für 86 Prozent der beruftätigen Väter flexiblere Arbeitszeiten. Continue reading

Alter & Diversity in der betrieblichen Praxis

Internationale Deutsche Unternehmen weisen zum Thema „Alter“ ein geringeres Aktivitätsniveau auf als ihre
europäischen Wettbewerber. Dies ist ein Ergebnis der zweiten europäischen Diversity Studie (EDS2), die die Kölner
ungleich besser Diversity Consulting im letzten Jahr durchführte. 68 international tätige Unternehmen aus 13 Ländern nahmen an der Untersuchung teil, 13 davon aus Deutschland. Continue reading

Chemische Industrie: Frauenmangel in Führungspositionen

Auch in der chemischen Industrie mangelt es an Frauen in Führungspositionen. Nach einer aktuellen Strukturerhebung des Bundesarbeitgeberverbands Chemie sind 20 Prozent der Führungskräfte und 8 Prozent der leitenden Angestellten Frauen. Der Arbeitskreis Chancen-gleichheit in der Chemie (AKCC) der Gesellschaft Deutscher Chemiker und der Arbeitgeberverband Chemie suchen daher neue Wege für Führungskräfte, Karriere und Familie zu verbinden. „Angesichts des demografischen Wandels wird es wirtschaftliche Notwendigkeit, das Potenzial an Akademikerinnen zu nutzen und Lösungen für eine Verbindung von Führungsposition und Familienleben zu finden“, unterstreicht Dr. Axel Schack, Hauptgeschäftsführer der HessenChemie. Continue reading

Europa: Politische Debatte zum demografischen Wandel

Die Europäische Kommission veröffentlichte im vergangenen Monat alarmierende Daten. Dem vorgelegtem Grünbuch „Demografischer Wandel“ zufolge steht die Europäische Union vor einem „beispiellosen demografischen Wandel, der sich massiv auf die gesamte Gesellschaft auswirken wird“. Die Zahlen zeigen, dass der EU bis 2030 20,8 Millionen Menschen im erwerbsfähigen Alter (6,8 %) fehlen werden. Continue reading

Wal-Mart weitet Definition von „Familie“ aus

Die Handelskette Wal-Mart weitet die Definition von „Familie“ in den USA aus und erkennt nun „häusliche“ und gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften ebenfalls als „Familie“ an. Der nach eigenen Angaben größte Arbeitgeber der USA trägt mit diesem Schritt der Gesetzgebung einzelner Bundesstaaten Rechnung, die „häusliche“ und gleichgeschlechtliche Partnerschaften bereits als Familie werten. Continue reading

Sonderpreis “Diversity” für Ford Financial Deutschland

Insgesamt nahmen 110 große und mittelständische Unternehmen mit rund 36.000 befragten MitarbeiterInnen am Wettbewerb „Deutschlands Beste Arbeitgeber 2005“ teil. Neben den 50 besten Arbeitgebern wird ein Unternehmen prämiert, dass sich im Bereich „Diversity“ als besonders fortschrittlich zeigt. Die Bewertungskritieren sind Teil des Great Place to Work Kultur-Audits. Continue reading

Familienfreundlichkeit als Wachstumschance – die KOMSA AG

Ein Beispiel dafür wie Familienfreundlichkeit im Unternehmen erfolgreich umgesetzt werden kann, ist die KOMSA AG. Der sächsische Kommunikationsdienstleister fördert seit Jahren familienfreundliche Maßnahmen im Unternehmen. 2003 wurde auf Initiative von KOMSA- Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Kinderhaus ”Weltenbaum” ins Leben gerufen. Es bietet Platz für 35 Kinder im Alter von einem halben Jahr bis zum Schulanfang. Continue reading

Arbeitsmigration nimmt zu

Die neueste Ausgabe des OECD Jahresberichts „Internationale Migrationstrends“ zeigt, dass die Konjunkturabkühlung in einigen OECD Ländern keinen Einfluss auf den Mitte der 1990er Jahre einsetzenden Aufwärtstrend bei der internationalen Migration gehabt hat: Die westlichen Industrienationen haben trotz des geringen Wirtschaftswachstums nichts von ihrer Anziehungskraft für Menschen aus anderen Teilen der Welt verloren. Continue reading

Fehlende Betreuungsmöglichkeiten für Kinder beeinflussen Frauenerwerbsbeteiligung

In westeuropäischen Industrieländern verzichten Frauen heute zunehmend auf Kinder. Die sinkenden Zahlen lassen sich durch ökonomische Modelle sowie den Wandel der Normen und Werte erklären. Allerdings existieren zwischen den einzelnen Staaten deutliche Unterschiede. Einige Gründe für dieses Phänomen, insbesondere gesellschaftliche Rahmenbedingungen, wurden vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung untersucht. Continue reading

Familienfreundliche Maßnahmen im Handwerk

Familienfreundliche Personalpolitik und ein entsprechendes Arbeitsumfeld lohnen sich betriebswirtschaftlich nicht nur in Großunternehmen, sondern auch in kleineren und mittleren Betrieben. Zu diesem Schluss, kommt das Projekt „Familienfreundliche Maßnahmen im Handwerk – Potenziale, Kosten-Nutzen-Relationen, Best Practices“, das von der Prognos AG im Auftrag des BMFSFJ in Kooperation mit dem Zentralverband des Deutschen Handwerks durchgeführt wurde. Continue reading

Work-Life-Balance: Eine Win-Win-Situation für alle

Work-Life-Balance reduziert Stress für ArbeitnehmerInnen und führt so zu einer höheren Produktivität. Die Vereinbarkeit von Beruf und Freizeit sei damit nicht nur im Interesse der einzelnen ArbeitnehmerInnen, sondern auch von strategischer Bedeutung für die Wirtschaft, so Irlands Premierminister Bertie Ahern, in seiner Rede zum diesjährigen Foundation Forum in Dublin. Führende Politiker der EU, die zum Kongress gekommen waren, mahnten die Wirtschaft durch Work-Life-Balance-Initiativen den Herausforderungen wie dem demographischen Wandel und einem Fachkräftemangel entgegenzutreten. Continue reading