WORK/LIFE-BALANCE: SCHON VIELE ANGEBOTE, NOCH WENIG NUTZEN

Neue Work/Life-Praxisstudie zeigt: Aktivitäten müssen über die Pläne von Ministerin von der Leyen hinaus gehen.
Führende Arbeitgeber in Europa bieten ihren MitarbeiterInnen eine Vielzahl von Instrumenten zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben: von Entspannungstrainings über Telearbeit bis zu Leih-Omas. Die gewünschten Positiveffekte bleiben jedoch bisher gering, weil die Unternehmenskulturen und die beteiligten Führungskräfte Work/Life-Balance kaum zulassen. Dies fand die „Work/Life-Praxisstudie“ (WLPS) von Ungleich Besser Diversity Consulting heraus. Continue reading

Es lebe die Qualität – Made in Germany

Gut, wenn man etwas hat, worauf man sich verlas-sen kann. Und sei es auch nur eine Überheblich-keit, die vergangener Zeit entstammt. Das Gerücht, Pro-dukte aus deutschen Landen seien besonders gut, hält sich hartnäckig. Ob in der Werbung oder in politischen Sta-tements – gerne schimmern schlimme Vorurteile durch. Waren es früher „die Südeuropäer“, die wir süffisant be-lächelten, so sind es heute „die Osteuropäer“, die gerne unter Generalverdacht genommen werden. Da wir inzwi-schen froh sind, wenn Lederschuhe aus Portugal (EU) und nicht aus Fernost stammen, beschleicht uns zaghaft das mulmige Gefühl, dass das Gefälle vielleicht doch nicht so groß (gewesen) ist, wie wir allzu gerne geglaubt hätten. Continue reading

Work/Life-Praxis-Studie – WLPS

Wirtschaftlicher Erfolg und persönlicher Lebensstil im Einklang: Strategien, Herausforderungen, Erfolge.

In Kooperation mit dem PERSONALmagazin untersuchte Ungleich Besser Diversity Consulting den Umsetzungsstand von Work/Life-Balance in Deutschland und Europa.

Unter besonderer Berücksichtigung der Mitarbeitervielfalt wurde die Verbreitung personalpolitischer Instrumente zur Integration von Beruf und Privatleben ermittelt. Weiterhin stellt die Studie Erfolgsfaktoren, wirtschaftliche Mehrwerte sowie Zusammenhänge zur Unternehmenskultur dar. 115 Unternehmen nahmen von April bis Mai 2006 an der teilstandardisierten Onlinebefragung teil. Continue reading

Half of UK Mothers with Children under the Age of 5 are Employed

Women with dependent children are less likely than those without to be employed. Based on UK statistics, fifty-six percent of mothers with children under the age of 5 are working. The number jumps to 77 per cent when the youngest child is aged 11 to 15. Conversely, men with dependent children are more likely than those without to be working while the child’s age has no impact on their employment status. Continue reading

E.ON – Diversity in großen Schritten

Unter dem gemeinsamen Dach der Marke E.ON ist der Energie-Konzern geprägt von zahlreichen großen und kleinen Unterschieden: Die zum Konzern gehörenden Unternehmen wie E.ON Ruhrgas oder E.ON UK agieren in unterschiedlichen Märkten und jede Business Unit hat ihre eigene lokale Unternehmenskultur, da der Konzern überwiegend aus Fusionen und Akquisitionen entstand. Gerade mal sechs Jahre alt ist der Global Player und daher stellen die Themen Identität und Unternehmenskultur Prioritäten dar. Continue reading

Bertelsmann Sees the Light

The European Year of Disabled People in 2003 provided the perfect opportunity for Bertelsmann – a worldwide media corporation – to launch its disability initiative. Its German companies, which employ around 35% of the group’s 80,000 staff, are taking the initiative to change perceptions of the role of disabled people in professional life, both in and outside of the company. How have they gone about this change? Continue reading

Chemieindustrie verpflichtet sich zu Familienfreundlichkeit

Die Chemieindustrie hat sich als erste Branche in Deutschland zu einer familienfreundlichen Perso-nalpolitik verpflichtet. In einer gemeinsamen Erklärung bekennen sich der Bundesarbeitgeberver-band Chemie (BAVC) und die Industriegewerkschaft Bau, Chemie Energie (IG BCE) zu der Aufga-be, die Berufstätigkeit von Eltern in der chemischen Industrie zu fördern, das Erwerbskräftepoten-zial qualifizierter weiblicher Fachkräfte zu nutzen und die Vereinbarkeit der Berufstätigkeit mit fami-liären Aufgaben zu ermöglichen. Continue reading

Ältere Arbeitnehmer sind zufriedener als Jüngere

Die Deutschen haben meist eine positive Einstellung zur Arbeit. 72 Prozent der deutschen Arbeit-nehmer und Selbstständigen geben an, oft stolz auf ihre Arbeit zu sein, rund 64 Prozent haben in den letzten vier Arbeitswochen oft mit Freude gearbeitet. Trotz dieser hohen Identifikation mit der Arbeit erfahren 61 Prozent der Befragten, nie oder selten Anerkennung für ihre Arbeit. So das Er-gebnis einer repräsentativen Umfrage, der Initiative INQA. Mehr als ein Viertel (27 Prozent) fühlte sich hinsichtlich der fachlichen Kompetenz sowie der Fähigkeit zu organisieren oder zu planen un-terfordert. Continue reading

Gesellschaftliche Verhältnisse verhindern Kinder und Karriere in Deutschland

In kaum einem Land ist der Kinderwunsch bei jungen Menschen so wenig ausgeprägt wie in Deutschland. Dies betrifft vor allem Akademikerinnen. Um dem entgegenzuwirken, hat die Bundesregierung die Einführung eines Elterngeldes beschlossen. Ob derartige monetäre Anreize allerdings zu einer höheren Geburtenrate führen werden, ist zweifelhaft. Darauf lässt die Accenture-Studie “The Anatomy of the Glass Ceiling. Barriers to Women’s Professional Advancement” schließen. Continue reading

Vereinbarkeitsproblem von Vätern erkennen und beheben

Auch Väter haben ein Vereinbarkeitsproblem zwischen Beruf und Familie. Zu diesem Schluss kommt die Broschüre „Väterfreundliche Maßnahmen im Unternehmen“ der Prognos AG, die An-fang September 2005 veröffentlicht wurde. Väter haben häufig noch immer die gesellschaftlich vor-gegebene Rolle als Geldverdiener der Familie zu erfüllen. Gleichzeitig wird von Vätern zunehmend erwartet, sich in die Familienarbeit einzubringen. Continue reading