Work-Life-Blending als Risikofaktor und der WLB-Vorsprung kleinerer Unternehmen

War es vor ein paar Jahrzehnten wohl eher die Ausnahme, dass Arbeit mit nach Hause genommen wurde, so ist es heute ein üblicher Vorgang. 77 Prozent der Europäer arbeiten in ihrer Freizeit, wie eine Mitarbeiterbefragung von insgesamt 4.500 Büroangestellten in 7 Ländern durch Samsung ergab. Gleichzeitig gaben Dreiviertel der Befragten zu, am Arbeitsplatz private Dinge zu erledigen; von manchen Unternehmen wird das als Zeit-Diebstahl bezeichnet. Continue reading

IG-Metall: Frauen trotz Fachkräftemangel in Elektrobranche unter ihrem Niveau eingesetzt

Die Metall- und Elektroindustrie klagt immer wieder über fehlende Fachkräfte. Die Klagen führen in der größten Branche Deutschlands indes nicht dazu, dass intern nach Lösungsansätzen gesucht wird. Weibliche Mitarbeiter werden zu oft unterhalb ihrer Qualifikationen eingesetzt, dies legt die Beschäftigtenumfrage der IG Metall unter 500.000 Angestellten offen. Continue reading

Medienstudie offenbart weit verbreiteten Antiziganismus in deutschen Medien

Wörter wie „Armutseinwanderung“, der „Fall Maria“ oder auch der Generalverdacht gegen das „Zigeunermilieu“ bei der Mordserie des NSU – schon ist ein Zerrbild der Sinti und Roma entstanden oder reproduziert, das nur sehr schwer wieder ausgeräumt werden kann. Der Politikwissenschaftler Markus End analysierte im Auftrag des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma und der Antidiskriminierungsstelle des Bundes das Bild der Sinti und Roma in deutschen Medien. Continue reading

Der steinige Weg der EU-Kommission zur Geschlechtergerechtigkeit

Die Europäische Union ist ein in vielerlei Hinsicht einzigartiges politisches Konstrukt. Ausgestattet mit dem einzigen supranationalen Parlament, einer technokratisch arbeitenden Regierung und 28 Mitgliedsnationen mit insgesamt 24 verschiedenen Amtssprachen. Bei der weltweit zweitgrößten demokratischen Wahl (nach der indischen Parlamentswahl) waren im Mai dieses Jahres rund 400 Millionen Europäerinnen und Europäer aufgerufen, ihr neues Parlament zu wählen. Continue reading

Individualisierung als Chance: Vielfalt und Flexibilität als Mehrwert gestalten. Fokus: Internationale Dual Career Paare

Bei der Besetzung hochkarätiger Schlüsselpositionen in Wirtschaft und Wissenschaft wird die Rekrutierung internationaler Kräfte zunehmend wichtiger. Um als attraktiver Standort bestehen zu können, müssen sich Städte und Kommunen um innovative Angebote bemühen. Eine Möglichkeit besteht in der Förderung von Doppelkarrieren. Die Region Stuttgart, speziell das Dual Career Center der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH und der Dual Career Service der Universität Stuttgart arbeiten hier eng zusammen.

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ENAR maps omnipresent racism and discrimination across Europe

Less chances to get a job, lower wages, fewer career perspectives and harassment – discrimination in employment has many faces across Europe. According to a new report by the European Network against Racism (ENAR), ethnic or religious minorities are systematically disadvantaged in European countries. So called third-country nationals, Muslims, Roma, people of colour and especially women within those groups are more than just minorities: Continue reading

DRITTE AUFLAGE DES STANDARDWERKS „DIVERSITY“ ZUM DEUTSCHEN DIVERSITY TAG Kompendium: Das Beste aus 15 Jahren Diversity

Zum morgigen Deutschen Diversity-Tag am 03. Juni stellt Michael Stuber die vollständig überarbeitete dritte Auflage des Standwerks „Diversity & Inclusion: Das Potenzial-Prinzip“ vor. Das Kompendium mit dem Untertitel „Das Beste aus 15 Jahren Forschung & Praxis“ ist bis 20. Juni zum Subskriptionspreis bestellbar. Continue reading

Recent survey by the Ethnic Minority Foundation on discrimination of university graduates

A recent survey conducted by the Ethnic Minority Foundation found out that almost nine in 10 recent university graduates have experienced some kind of discrimination at work. The findings of the report were also supported by another survey, this time conducted by Milkround.com, which interviewed 200 graduates and found that 86% had faced some form of discrimination. Continue reading

Studie: Handel ist nicht auf ältere KäuferInnen eingestellt

Das Alter ist eine außergewöhnliche Diversity-Dimension. Es ist die einzige, in der wir unsere Gruppenzugehörigkeit mehrfach ändern. Diese persönliche Betroffenheit führt indes nicht zu besonderen Anstrengungen der deutschen Lebensmittel-Händler, die Bedürfnisse älterer Menschen besser zu befriedigen. Eine Studie von Nielsen, einem Anbieter von Informationen zum Konsumverhalten von Verbrauchern, belegt, dass viele Einzelhändler nicht auf ältere Kunden eingestellt sind. Dies ist nicht nur eine Schieflage aus Sicht von Diversity, sondern zudem eine ökonomische Dummheit. Denn ältere Kundinnen und Kunden verfügen über eine immense Kaufkraft; ökonomische Schätzungen gehen von Werten um die 700 Milliarden Euro im Jahr aus. Continue reading

The Story of the Chicken and the Egg: Diversity and the French Charter

Some voices criticize the different national Diversity Charters for allowing companies to “green wash” their image by simply signing a document without really engaging in Diversity-Programmes. In order to make life more difficult for those free riders the French Diversity Charter interviews its members on an annual basis, last time in autumn 2013. Now the Charter publishes the Continue reading

3rd European Company Survey: Diversity as a trigger for success

The 3rd European Company Survey interviewed HR managers and employee representatives in 30,000 organisations in all member state and some close neighbours. The survey is embedded in the overarching EU 2020 targets of smart, inclusive and sustainable growth. The Commission grants a key role to all companies, who need to facilitate innovation and creativity, ensure good job quality and develop human capital. The figures provide a detailed picture about Continue reading

More than Resource Mines and Salerooms: How to attract BRIC talents

Companies carefully watch the economic developments of the so-called BRIC(S) countries, for the growing middle classes in Brazil, Russia, India and China provide outstanding sales and growth opportunities. Now, large corporations start to involve their HR departments in their BRIC strategies to also look at the well-educated and motivated talent in these countries. A new report by Ernst & Young Continue reading

How CEO’s talk about gender parity – and how they should

The need for clear leadership, including sense making, direction (and target) setting and role modelling has been found critical for the success of Diversity initiatives in many studies. To date, however, the CEOs’ perspectives have not been examined by research: how do they justify the slow pace of change and what drivers for gender equality do they see personally and organisationally? What do CEOs do to support the gender agenda? These and other questions are examined by the current KPMG study conducted by Dr. Elisabeth Kelan, Associate Professor at the Department of Management at King’s College, London. Her research team interviewed five female and fifteen male CEOs coming from different industries and continents. Continue reading

Two sides of the same coin? What British families want and what they get

Flexible working is one of the bestselling employment features companies can offer their employees as an increasing amount of surveys demonstrates. Flexible employers score higher on the labour markets and can more easily attract the right talent. However, the reality still holds a lot of room for improvement, the new Working Families report “Time, Health and the Family 2014” shows. The results that confirm experts’ views are based on an online-survey of 507 men and 530 women. Continue reading

Umfrage: Antisemitismus in der Öffentlichkeit und am Arbeitsplatz schürt Ängste in Europa

Gut 70 Jahre nach der Befreiung Europas und Deutschlands von der unmenschlichen

nationalsozialistischen Diktatur sollten antisemitische Haltungen und Handlungen der dunklen

Vergangenheit angehören. Dies entpuppt sich leider als Wunschdenken, wie eine erstmals in der EU

durchgeführte Umfrage der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) unter 5.850

europäischen Juden aus acht Ländern zeigt. Continue reading