Die Rolle von “Gender” im Diversity-Ansatz

Der Management-Ansatz Diversity stammt aus den USA, wo er als Weiterführung von Equal Opportunities
(Chancengleichheit von Mann und Frau) und Affirmative Action (Integration vielfältiger ethnischer Grupen) bereits seit zwanzig Jahren besteht und noch immer an Bedeutung gewinnt. Diese Entwicklung ist seit einigen Jahren auch in
Deutschland zu beobachten. Allerdings stellt sich – vor allem für Gleichstellungsbeauftragte – häufig die Frage, ob das
neue Konzept die bisherigen Ansätze der Frauenförderung, des Chancengleichheitsmanagements oder gar des Gender Mainstreamings ablösen will oder in ihrer Bedeutung oder Fokussierung schwächen könnten. Weiter lesen

Diversity & Anti-Diskriminierung in der betrieblichen Praxis

Am 16.12.2004 wurde von den Regierungskoalitionen der Entwurf eines Antidiskriminierungsgesetzes vorgestellt.
Neben arbeitsrechtlichen Regelungen und der Einrichtung einer Antidiskriminierungsstelle des Bundes sieht der
Gesetzentwurf auch differenzierte Diskriminierungsverbote im Rechtsverkehr zwischen Privatleuten vor. Die
Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Marieluise Beck erklärt dazu: „Das
Antidiskriminierungsgesetz ist ein wichtiger Baustein für eine Kultur der Gleichbehandlung, die eine entscheidende
Voraussetzung für Integration darstellt. Weiter lesen

Behinderung: Umdenken für bessere Arbeitsmarktchancen

Der neue EU-Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Chancengleichheit, Vladimir Spidla, fordert ein Umdenken, sodass die Chancen für Menschen mit Behinderung, einen Arbeitsplatz zu finden und zu behalten, verbessert werden. In diesem Jahr soll ein Ansatz zur Integration von Menschen mit Behinderungen in den Arbeitsmarkt, als fester Bestandteil der Gleichstellungsstrategie der EU entwickelt werden. Weiter lesen

Jobs ohne Barrieren

Das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung hat eine neue Initiative mit dem Titel “Jobs ohne Barrieren” gestartet. Menschen mit (Schwer-)Behinderung(en) soll es ermöglicht werden, auch in wirtschaftlich und konjunkturell schwierigen Zeiten am Arbeitsleben teilnehmen zu können. Zusammen mit anderen Organisationen – wie der Bundesagentur für Arbeit und Behindertenverbänden – soll die nach wie vor unbefriedigende Beschäftigungssituation von Menschen mit Behinderung(en) verbessert werden. Weiter lesen

Menschen mit Behinderung(en) erfolgreich beschäftigen

Hilfreiche Ratschläge zur Integration von Menschen mit Behinderung(en) bietet das Internetportal hier . Die Initiative der Industriellenvereinigung in Österreich macht anhand vielfältiger Beispiele deutlich, wie Sie Menschen mit Behinderungen leichter beschäftigen können. Führungskräfte, UnternehmerInnen und Betriebsräte finden hier Vorschläge zur Integration und Links zur weiteren Informationsbeschaffung. Weiter lesen

Fachtag des Hessischen Sozialministeriums zum Thema „Diversity“

Menschen sind vielfältig. Sie unterscheiden sich in ihrer Herkunft, ihrer körperlichen Befähigung, ihrer psychosexuellen Identität, ihrem Geschlecht, in ihrer Körpergröße, ihrem Alter und vielem mehr. Grundlegende gesellschaftlichen Veränderungen der vergangenen Jahrzehnte führen dazu, den einzelnen Menschen in seiner Vielfalt bei der Gestaltung von Arbeitsverhältnissen – sei dies nun in der Verwaltung, in Unternehmen oder in Wohlfahrtseinrichtungen – verstärkt in den Vordergrund zu stellen. Weiter lesen

Personelle Vielfalt in Organisationen

Seit einigen Jahren erleichtert das ökonomische Konzept Managing Diversity den Umgang mit personeller Vielfalt in Unternehmen. Es zielt darauf ab, die Eigenheiten von Individuen und Gruppen ganz bewusst als strategische Ressource zu nutzen. Alle Mitarbeiter, auch die Angehörigen von Minderheiten, sollen sich mit der Organisation identifizieren können, ohne ihre Gruppenidentität verleugnen zu müssen. Weiter lesen

Diversity-Management Zielgruppen- und fähigkeitsorientierte Personalpolitik am Beispiel behinderter Menschen. Erfolg durch Vielfalt

Kundenorientierung ist der oberste Maßstab moderner Unternehmenspolitik. Und Kundenorientierung beginnt bei der Personalpolitik. Sie kann ein wesentliches Erfolgsmoment für Unternehmen sein, wenn sie die Kundenvielfalt widerspiegelt. Diversity-Management kann als kunden- und fähigkeitsorientiertes Personalmanagement verstanden werden. Es setzt bewusst auf die Fähigkeiten, die unterschiedliche Gruppen, wie z. B. Frauen, Ausländer, ältere Arbeitnehmer und Behinderte einbringen, um so den Kompetenzmix optimal zu gestalten. Diese Kerngedanken führt Michael Stuber in seinem zusammenfassenden Vortrag der Fachveranstaltung des ZsL Mainz aus. Weiter lesen

Managing Diversity in Europe

Intercultural concepts address two or more different parts – by definition. And apparently, these differences must be managed, because we are not used to deal with ‘the different’. This may be because almost every one of us was brought up and educated using sameness as a means to define ‘they and us’ and sometimes even ‘good and bad’. This kind of identity formation may lead to mono-cultures that define themselves as superior to anyone who ‘lacks’ one or more features that define the dominant group. Weiter lesen

Diversity Management at International Trade Union Conference

The aim of the workshop, facilitated by Cologne-based Diversity pioneer, Michael Stuber, was to explore the opportunity Diversity presents in order to achieve the integration of GLBT issues into daily business reality. The event covered the different meanings of Diversity and why is was important, what managing Diversity can encompass, which roadblocks exist to integrating GLBT issues & Strategies and how to overcome these roadblocks, the economic rationale of sexual orientation and a road-map to implementing Diversity. Weiter lesen