Vereinbarung zur Chancengleichheit ist unzureichend

Einer Unternehmensbefragung im Auftrag des DGB und der Hans-Böckler-Stiftung nach, wurde die Vereinbarung der Bundesregierung und den Spitzenverbänden der Deutschen Wirtschaft zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Privatwirtschaft aus dem Jahre 2001 völlig unzureichend umgesetzt. In knapp drei Viertel der 500 befragten Unternehmen liegt der Frauenanteil nach wie vor unter 40 Prozent. Continue reading

VW – Frauen gestalten Männerwelten

Der Wolfsburger Autohersteller VW schreibt in diesem Jahr erstmalig den “woman-driving-award“ aus. Zur Förderung von Frauen in der bisher immer noch klassischen Männerwelt, vergibt VW als erstes Unternehmen in der Automobilbranche ein Award speziell an Ingenieurinnen aus den Studiengängen Maschinenbau, Fahrzeugtechnik, Mechatronik und Elektrotechnik. Unter dem Motto „Männerwelten gestalten“ werden die besten Diplomarbeiten mit Bezug zur Automobilbranche ausgewählt und mit Preisgeldern prämiert. Continue reading

Familienfreundlichkeit rechnet sich für Unternehmen

In der Kosten-Nutzen-Relation übersteigt der betriebswirtschaftliche Nutzen die Investitionen für Maßnahmen, welche die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern. „Mit familien- und frauenfreundlichen Maßnahmen können über 50 Prozent der durch eine unzureichende Vereinbarkeit von Beruf und Familie entstehenden Kosten – vor allem Überbrückungs-, Fluktuations- und Wiedereingliederungskosten – von den Unternehmen vermieden werden. Continue reading

Anti-jüdische Vorurteile in Deutschland weit verbreitet

Einer Umfrage der Anti-Defamation League (ADL) in zehn westeuropäischen Staaten zufolge, sind 36 Prozent der Deutschen anti-jüdisch eingestellt. Die Bundesrepublik steht damit in Europa an erster Stelle vor Belgien mit 35 Prozent und Frankreich mit 25 Prozent. Zu den am häufig genanntesten antisemitischen Vorurteilen gehörte, dass Juden vor allem ihr eigenes Wohlergehen im Sinn hätten. Continue reading

International Managing Diversity Conference, Universität Potsdam

Diversity hat als Managementphänomen inzwischen eine mehr als 30 jährige Tradition in Forschung und Praxis. Jüngste Studien zeigen, dass die Thematik sogar weiterhin zunehmende (internationale) Beachtung erfährt. Eine ungebrochen steigende Anzahl von Veröffentlichungen und Tagungen sowie hochinteressante Praxisberichte zeugen davon, dass Diversity Management den raschen Wechsel von “prominenten” Management-Ansätzen der vergangenen Jahrzehnte souverän überlebt hat und auch weitere Moden überleben wird. Continue reading

Siemens setzt auf Frauen

Siemens unterstützt junge Frauen, die einen naturwissenschaftlichen oder technischen Studienabschluss anstreben. Das Netzwerk Yolante (Young Ladies’ Network of Technology) schreibt aktuell bundesweit wieder 100 Plätze für Abiturientinnen aus. Geboten werden Kontakte, Praktika, Werkstudententätigkeiten und ein Mentorenprogramm, das parallel zum Studium läuft. Bewerbungen für die Aufnahme zum Wintersemester 2004/2005 sind ab sofort möglich.

http://www.siemens.de/yolante

Diversity steigert den Unternenserfolg

Unternehmen die Diversity Strategien verfolgen können kurz- und langfristig damit rechnen, dass sich diese als nutzbringend erweisen. Zu diesem Schluss, kommt der von der Europäischen Kommission erarbeitete Bericht „Kosten und Nutzen personeller Vielfalt in Unternehmen“. So gaben 69 Prozent der befragten Unternehmen an, dass Diversity-Strategien den Ruf ihres Unternehmens verbessert hätten. Continue reading

EU Osterweiterung: Migration nicht höher als ein Prozent, Zuzug von vor allem von Hochschulabsolventen

Circa ein Prozent der Bevölkerung der Beitrittskandidaten würden unter den Bedingungen einer vollen „Bewegungsfreiheit“ über die nächten 5 Jahre in Staaten der bisherigen EU auswandern. Dies wären 220.000 Menschen pro Jahr. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der European Foundation for the Improvement in Living and Working Conditions. Potentielle Migranten der Beitrittstaaten sind dabei vor allem Studierende und junge Menschen mit Hochschulabschluss. Tendenziell sind eher Frauen bereit auszuwandern.

Wirtschaftliches Wachstum durch Work-Life-Balance

Namenhafte Vertreter aus der deutschen Wirtschaft und Politik haben sich zusammengeschlossen um die Potenziale von Work-Life-Balance Initiativen zu erschließen. Unter dem Titel „Work-Life-Balance als Motor für wirtschaftliches Wachstum und gesellschaftliche Stabilität” werden gesamtgesellschaftliche Effekte und Potenziale ermittelt sowie Entscheidungs- und Umsetzungshilfen für Unternehmen erarbeitet. Continue reading

Erwerbstätige richten sich auf längere Lebensarbeitszeit ein

Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen planen, länger zu arbeiten als bisher vorgehabt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Alterssurveys unter dem Titel ”Geplantes und realisiertes Austrittsalter aus dem Erwerbsleben“. Die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend durchgeführte Studie macht deutlich, dass der Trend ältere ArbeitnehmerInnen immer früher aus gesellschaftlichen Funktions- Continue reading

Wahl-O-Mat jetzt auch auf Türkisch

Sie wissen noch nicht so recht welche Partei Sie zur Europa-Wahl 2004 wählen werden, deren Standpunkte zur Europapolitik kennen Sie ohnehin kaum? Vielleicht hilft Ihnen ja der Wahl-O-Mat weiter! Mit der interaktiven Wahlmaschine können User spielerisch herausfinden, welche Partei ihrer politischen Position am nächsten kommt. Zur Abstimmung stehen 30 Aussagen zur Europapolitik, wie: Continue reading

Das neue Zuwanderungsgesetz

Nach wochenlangen Tauziehen um das Zuwanderungsgesetz konnten sich Regierung und Opposition einigen. Zwar werden die Details – und diese sind nicht unentscheidend – der Neuregelungen in kleineren Kreisen weiterverhandelt, die Eckpunkte des Zuwanderungsgesetzes stehen jedoch fest. Ziel der Neuregelungen ist es Zuwanderung nach Deutschland und das Ausländerrecht für in Deutschland lebende Ausländerinnen und Ausländer an eine veränderte Situation anzupassen. Im Mittelpunkt der Neuerungen stehen: Continue reading

Diversity im Nachrichtenticker – ein Artikel der dpa

Köln/Frankfurt/Main (dpa/gms) – Am Arbeitsplatz galten Unterordnung und Anpassung lange als Tugend. Doch zunehmend entdecken Arbeitgeber, dass gerade die Vielfalt von Ideen, Ansichten und Lebensentwürfen ihren Reiz hat. In den USA gibt es schon lange ein Wort dafür: Diversity. So richtig übersetzen lässt es sich nicht. Aber die Idee haben viele auch in Deutschland inzwischen verstanden: Continue reading