Kai ist schwul. Murat auch!

Lesben und Schwule sehen sich in Migrantencommunities noch oft mit Vorurteilen und Klischees konfrontiert. Schwulen Migranten und lesbischen Migrantinnen fällt das Comingout umso schwerer. Sie sind in ganz besonderem Maße von Diskriminierung betroffen – in ihren Familien, in den Migrantencommunities, aber auch in der deutschen Mehrheitsgesellschaft, so die Berliner Senatorin Dr. Heidi Knake-Werner. Continue reading

Das Internet hören

Das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung hat ein neues Angebot “Das Internet hören” gestartet. Ziel ist es, InternetnutzerInnen den Zugang zum Internet zu erleichtern und Barrieren abzubauen. Insbesondere für NutzerInnen mit Sehbehinderungen soll das Surfen einfacher werden. Aber auch andere Nutzergruppen können mit dem Internet gewaltige Probleme haben, z.B. Menschen mit Leseschwächen, Muttersprachler, AusländerInnen, die in Deutschland leben aber Schwierigkeiten mit unserer Sprache haben. Continue reading

Habilitationen: Frauenanteil erreicht neuen Rekord

Der Frauenanteil an den Habilitationen erreichte 2003 mit 22 Prozent einen neuen Höchststand und hat sich damit im letzten Jahrzehnt fast verdoppelt. Am deutlichsten stieg der Frauenanteil in den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften: Seit 2001 nahm er dort jährlich um etwa 5 Prozent zu, auf 25 Prozent im vergangenen Jahr. Weniger stark, aber stetig, stieg der Frauenanteil seit 1998 unter den Habilitierten in der Humanmedizin. Continue reading

Große Kluft bei Kindertagesbetreuung zwischen Ost und West

Auch knapp 15 Jahre nach der Wiedervereinigung klafft eine große Lücke bei der Kinderbetreuung in Ost- und Westdeutschland. In den neuen Ländern steht statistisch gesehen für jedes Kind im Kindergartenalter ein Platz zur Verfügung. Im früheren Bundesgebiet hingegen gab es Ende 2002 für nur 88 Prozent der Kinder einen Kindergartenplatz. Erheblicher wird die Kluft bei Krippenplätzen: Continue reading

Gravierende sozio-demografische Veränderungen

In den vergangen zehn Jahren haben sich auf dem deutschen Arbeitsmarkt zwei einschneidende Entwicklungen abgezeichnet: 1. Die Alterung der erwerbsfähigen Bevölkerung schritt deutlich voran. 2. Bei sinkender Zahl der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter nahm der Anteil der Frauen zu, unter den Jüngeren sogar überdurchschnittlich. Die jüngsten Berechnungen des Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) machen deutlich, dass dem Arbeitsmarkt immer weniger Jüngere zur Verfügung stehen. Continue reading

Wirtschaftskraft türkischer UnternehmerInnen in Deutschland steigt

Die Bedeutung von türkischen UnternehmerInnen für die deutsche Volkswirtschaft wächst. Betrug die Zahl türkischer UnternehmerInnen in Deutschland 1985 noch 22.000, waren im Jahr 2002 bereits 56.800 von ihnen unternehmerisch tätig. Besonders deutlich wird die gestiegene Wirtschaftskraft am jährlichen Gesamtumsatz. Dieser stieg von 8.8 Mrd. Euro (1985) auf 26 Mrd. Euro (2002). Continue reading

Anti-Diskriminierungskonzept für ein mittelständisches Unternehmen

In den Jahren 2000 und 2002 wurden vom Rat der Europäischen Union drei EU-Anti- Diskriminierungs-Richtlinien verabschiedet. Unabhängig vom Stand der nationalen Umsetzung, die für alle EU-Staaten bindend ist, haben die Rahmen-Richtlinie und die Antirassismus-Richtlinie ihre Gültigkeit bereits erlangt. Mit einem Gesetzesentwurf ist in Deutschland nicht vor Mitte 2004 zu rechnen. Continue reading

TOTAL E-QUALITY Science Award

Für ihre an Chancengleichheit orientierte Personalpolitik sind sieben Wissenschaftseinrichtungen und Universitäten mit dem Prädikat TOTAL E-QUALITY Science Award ausgezeichnet worden. Das Prädikat ist eine Auszeichnung für Organisationen, die sich nachweislich und langfristig in ihrer Personalpolitik für Chancengleichheit einsetzen. Continue reading

Ältere sind genauso leistungsfähig wie Jüngere – nur anders

Die Vorstellung wonach ältere Beschäftigte generell weniger leistungs- und lernfähig sind, ist ebenso falsch wie weit verbreitet. Zwar nimmt die körperliche Leistungsfähigkeit ab dem 40. Lebensjahr ab, doch spielt diese in vielen Berufen eine immer geringere Rolle. Leistungen wie faktisches und prozedurales Wissen bleiben hingegen unverändert und nehmen mit dem Älterwerden eher zu. Continue reading

Menschen mit Behinderung(en) erfolgreich beschäftigen

Hilfreiche Ratschläge zur Integration von Menschen mit Behinderung(en) bietet das Internetportal hier . Die Initiative der Industriellenvereinigung in Österreich macht anhand vielfältiger Beispiele deutlich, wie Sie Menschen mit Behinderungen leichter beschäftigen können. Führungskräfte, UnternehmerInnen und Betriebsräte finden hier Vorschläge zur Integration und Links zur weiteren Informationsbeschaffung. Continue reading

Vereinbarung zur Chancengleichheit ist unzureichend

Einer Unternehmensbefragung im Auftrag des DGB und der Hans-Böckler-Stiftung nach, wurde die Vereinbarung der Bundesregierung und den Spitzenverbänden der Deutschen Wirtschaft zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Privatwirtschaft aus dem Jahre 2001 völlig unzureichend umgesetzt. In knapp drei Viertel der 500 befragten Unternehmen liegt der Frauenanteil nach wie vor unter 40 Prozent. Continue reading

VW – Frauen gestalten Männerwelten

Der Wolfsburger Autohersteller VW schreibt in diesem Jahr erstmalig den “woman-driving-award“ aus. Zur Förderung von Frauen in der bisher immer noch klassischen Männerwelt, vergibt VW als erstes Unternehmen in der Automobilbranche ein Award speziell an Ingenieurinnen aus den Studiengängen Maschinenbau, Fahrzeugtechnik, Mechatronik und Elektrotechnik. Unter dem Motto „Männerwelten gestalten“ werden die besten Diplomarbeiten mit Bezug zur Automobilbranche ausgewählt und mit Preisgeldern prämiert. Continue reading

Familienfreundlichkeit rechnet sich für Unternehmen

In der Kosten-Nutzen-Relation übersteigt der betriebswirtschaftliche Nutzen die Investitionen für Maßnahmen, welche die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern. „Mit familien- und frauenfreundlichen Maßnahmen können über 50 Prozent der durch eine unzureichende Vereinbarkeit von Beruf und Familie entstehenden Kosten – vor allem Überbrückungs-, Fluktuations- und Wiedereingliederungskosten – von den Unternehmen vermieden werden. Continue reading

Anti-jüdische Vorurteile in Deutschland weit verbreitet

Einer Umfrage der Anti-Defamation League (ADL) in zehn westeuropäischen Staaten zufolge, sind 36 Prozent der Deutschen anti-jüdisch eingestellt. Die Bundesrepublik steht damit in Europa an erster Stelle vor Belgien mit 35 Prozent und Frankreich mit 25 Prozent. Zu den am häufig genanntesten antisemitischen Vorurteilen gehörte, dass Juden vor allem ihr eigenes Wohlergehen im Sinn hätten. Continue reading