Endlich professionell objektiv

Viele Personaler (und Personalerinnen) hatten es schon immer schwer, ihre internen Kunden (undKundinnen) von der Notwendigkeit transparenter, klar nachvollziehbarer und objektiver Prozesseund Systeme zu überzeugen. Gar zu überflüssig erschien es dem Business, Anforderungskriterienaufwändig aufzustellen und zu operationalisieren, um die Eignung von Bewerbern oder die Leistungvon Mitarbeiterinnen zu beurteilen. Schließlich will man doch – so sagte es Max Schön, Präsidentder ArbeitsgemeinschaftSelbstständiger Unternehmer ASU im Deutschlandradio das Gefühl habendürfen, wer mit wem gut zusammen arbeitet. Sein Kommentar macht sichtbar,wie nötig es ist,Systeme und Kulturen auf Filterfunktionen zu überprüfen und Verfälschungstendenzen zubeseitigen, die mit der persönlichen Sichtweise eines Entscheiders zusammenhängen. Weg mit demNasenfaktor und Schluss mit dem Pöstchenschieben auf dem Golfplatz, der Kegelbahn oder am Spielfeldrand! Hoch lebe die „Meritocracy“, die Beurteilung, die sich nur nach den Meriten richtet.

Der Artikel erschien in PERSONAL· Heft 05/2005 und kann hier nachgelesen werden.