Ein Konzept für alle Individuen: Vom Gruppendenken zu Inclusion (Vorschau)

Als wirtschaftliches Konzept sollte Diversity keine Insellösungen liefern, die angreifbar sind und zu Überdruss führen. Stattdessen sind umfassende Konzepte erforderlich, die die wertvollen Potenziale Aller einbeziehen und daher auch die Mehrheiten erreichen.

Endlich kommt sie – unsere neue Webpräsenz. Unsere Follower finden hier eine von drei Textvorschauen.

Auch wenn die Wurzeln von D&I in der Anti-Diskriminierung liegen: Das heutige Umfeld ermöglicht eine breitere Verankerung und stärkere Wirkungshebel. Zudem erfordert die mitunter populistische Kritik, dass Diversity & Inclusion mehr denn je Mehrheitsgruppen in den Blick nimmt. Mit unserem Potenzial-Prinzip bieten wir eine synergetische Plattform für unterschiedliche Vielfaltsthemen, die dem Anspruch gerecht wird, alle Stakeholder zu erreichen.

Aktionismus und Nischenprogramme verfehlen ihr Ziel

Das Ziel, breite Unterstützung für Vielfalt und Einbeziehung zu erhalten versuchen viele D&I Ansätze mittels bunter Aktionen, persönlicher Betroffenheit und fokussierter Zielgruppen-Programme. In einem polarisierten Umfeld erreichen diese Initiativen vor allem Jene, die bereits Interesse mitbringen, nicht jedoch die Kritiker oder Zweifler. Auch der verbreitete Fokus auf die Personalarbeit, auf öffentlichkeitswirksame Themen oder auf isoliertes Training sowie ein Nachahmen anderer Unternehmen tragen häufig zum Scheitern bei. Fehlende Ressourcen oder mangelnde Konsistenz in entscheidenden Situationen können diese Situation leicht und rasch verschlimmern.

Der ganze D&I Zirkus verfehle oft sein Ziel, kritisiert Michael Stuber, Deutschlands Diversity Pionier: „Zu viele austauschbare Strategien werden als globale Standards angepriesen…“ ManagerMagazin 01/2018

Schluss mit Routine: Relevanz schaffen und Einbindung fördern

Es überrascht nicht, dass viele Unternehmen von einem Stillstand oder gar Rückschritten im Bereich D&I berichten. Zu wenig Fortschritt und geringe Mehrwerte halfen auch den GegnerInnen, deren Stimmen in manchen Ländern sogar die Mehrheit bildet. Unsere Erfahrungen zeigen: Die enge Anbindung an das Kerngeschäft Ihres Unternehmens, ein fundierter Business Case und eine erkennbare Ausrichtung auf die spezifische Situation Ihrer Organisation führen zu Akzeptanz und Unterstützung. Ebenso die breite Einbindung relevanter Akteure und die ausgeprägte Operationalisierung von D&I im Rahmen betrieblicher Prozesse und Führungsinstrumente. Denn hierbei profitieren alle Individuen von D&I.

Diversity & Inclusion als Mainstreamthema für die Mehrheit

Ganz gleich ob Ihr Unternehmen heute mit D&I beginnt, seine Strategien weiterentwickelt oder glaubt, schon alles erreicht zu haben: Die glaubhafte Einbindung der Mehrheiten bildet in allen Handlungsfeldern von D&I eine Zukunftsperspektive. Mehr noch, ohne ein tiefgreifendes Umdenken und eine fundamentale Weiterentwicklung der tradierten Ansätze drohen weitere Widerstände und Hindernisse. Mit einer Neuausrichtung auf Fortschritte und Mehrwerte für Alle bietet sich ein potenzialträchtiges Entwicklungsfeld: Engineering D&I.