diversity:forum Universität Witten-Herdecke

Unterschiede fruchtbar machen: Die Universität Witten/Herdecke lädt am 8. und 9.10.2004 zum Kongress in Sachen Diversity Management ein. Sind Unternehmen mit einer internationalen Belegschaft erfolgreicher? Wie eröffnet man sich Märkte in fremden Kulturräumen? Wie kann man in einer Zeit zunehmend unberechenbarer werdender Konsummuster die Markenführerschaft erreichen? Drei Fragen von vielen möglichen, deren Beantwortung alle auf einen Begriff zuläuft: Diversity Management – in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Drei Fragen, die für viele Unternehmen eine zentrale strategische Herausforderung für die Zukunft darstellen, denn sie müssen in dieser Hinsicht noch viel dazulernen. Gelegenheit dafür bietet das diversity:forum, das am 8. und 9. Oktober 2004 auf dem Campus der Universität Witten/Herdecke stattfindet. 35 Referentinnen und Referenten in insgesamt 32 Veranstaltungen sorgen für ein umfangreiches und hochklassiges Programm. Den Einführungsvortrag hält der Diversity-Pionier, Forscher, Publizist und Berater Michael Stuber unter dem Titel „Diversity der Zukunft – die Zukunft von Diversity“. Diversity hat für unterschiedliche Menschen unterschiedliche Bedeutungen, die unter anderem auf individueller Wahrnehmung und Identität basieren. Neben „Vielfältigkeit” kann Diversity weitere Paradigmen beschreiben, zum Beispiel eine aufgeschlossene Geisteshaltung oder einbeziehende Verhaltensweisen. Der Einführungsvortrag wird die zu erwartenden unterschiedlichen Vorkenntnisse der TeilnehmerInnen zu Diversity nach Möglichkeit berücksichtigen. Neben einigen Grundfragen, wie verschiedenen Verständnisebenen für Diversity, stellt die interaktive Präsentation Trends in Wirtschaft und Gesellschaft vor, die auf der Konferenz vertieft behandelt werden. Weiterhin wird Diversity als zukunftsweisender Baustein der strategischen Personalentwicklung vorgestellt. Mit Blick auf die Standortfrage „Diversity in Deutschland”, die auf der Veranstaltung diskutiert wird, erörtert der Einführungsvortrag Ansatzpunkte für die bessere Anerkennung und effektivere Nutzung von Vielfalt im öffentlichen Bereich. In diesem Zusammenhang werden Zukunftsperspektiven für Diversity aufgezeigt – für Arbeitsorganisation, Individuen und die Gesellschaft.

Stuber resümiert: Diversity hat eine Zukunft – und ist anschlussfähig, Diversity bietet Breite – und birgt Komplexität, Diversity braucht Konsistenz – und Business-Fokussierung