Diversity-Management in der Gesundheitsförderung – Zielgruppen und Zielgruppengenauigkeit im Wandel

Die Jubiläumstagung der Landesvereinigung für Gesundheit Niedersachsen e.V. steht im Jahre 2005 ganz im Zeichen von Vielfalt. Diversity Management bildet das Kernkonzept, das sich durch die gesamte Tagung zieht.
Nach der Eröffnung von Christiane Deneke, Vorsitzende der Landesvereinigung für Gesundheit Niedersachsen e.V., folgten die Grußworte von Dr. Ursula von der Leyen, Ministerin für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit und Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
In seiner Keynote „Ungleich besser? Warum Diversity Management?“ erläuterte Diversity-Experte Michael Stuber verschiedene Verständnisebenen von Diversity Management (Dimensionen von Diversity, grundlegende Elemente), die wesentlichen Gründe für Diversity Management (wirtschaftliche, rechtliche, gesellschaftliche Herausforderungen), die Vorteile für Organisationen sowie die praktische Umsetzung. Entsprechend des Tagungsthemas ging Stuber besonders auf die Herausforderungen des Gesundheitswesens ein, und darauf, wie eine bewusste Gestaltung von Vielfalt, Offenheit und Einbeziehung bei deren Bewältigung helfen kann. Zu diesen Herausforderungen gehören: Die nachhaltige Lösung der Finanzierung, Wirtschaftliches Denken angesichts knapper Kassen, sozialer & betriebswirtschaftlicher Dienstleistungsgedanke, Vertrauen als höchstes Gut, Fachkräftemangel, zunehmende Privatisierung, wachsende Anbieterzahl und damit steigender Wettbewerb, Transparenz durch Medien, Internationales Umfeld und die damit zusammenhängende Mobilität der Menschen.
Zur Tagung erschien ein Sammelband mit zahlreichen Beiträgen der Jubiläumstagung, darunter auch der Fachbeitrag von Michael Stuber.
Buch: Landesvereinigung für Gesundheit Niedersachsen e.V. (Hrsg.) Diversity Management in der Gesundheitsförderung