Chancengleichheit bei der Fraport AG

Gesellschaftliche Veränderungen, wie der Rollenwandel, haben konkrete Auswirkungen auf Unternehmen und öffentliche Einrichtungen. Noch nie waren so viele und gut ausgebildete Frauen in Deutschland erwerbstätig wie heute – aber auch bei Männern findet ein Einstellungswandel zu bisherigen Rollenbildern statt. Auch für die Fraport AG sind diese Entwicklungen von Bedeutung. Für den Anbieter flughafenspezifischer Dienstleistungen ist die Verbesserung der Chancengleichheit von Frauen und Männern daher ein besonderes Anliegen. Seit 1993 ergreift die Fraport AG vielfältige Maßnahmen zur Frauen- und Familienförderung sowie zur Chancengleichheit von Frauen und Männern. So ist die Fraport AG mit dem Thema Chancengleichheit in Projekten, wie „Cross Mentoring“ vertreten. Hier kommen Mentee und MentorIn aus verschiedenen Unternehmen zusammen und tauschen Erfahrungen und Informationen aus, mit dem Ziel den Anteil von Frauen in Führungspositionen kontinuierlich zu erhöhen. Darüber hinaus beteiligt sich Fraport am „Girls’ Day“. 85 Mädchen bekommen die Möglichkeit, sich den Flughafenbetrieb anzuschauen und einen Überblick über die 13 technischen Ausbildungsberufe von Fraport zu erhalten. Das traditionelle weibliche Berufsspektrum soll so um gewerblich technische und IT-technische Perspektiven erweitern werden. Einen weiteren Schwerpunkt im Rahmen der Chancengleichheitmaßnahmen bildet das Angebot von Beratungen durch die Vorstandsbeauftragte für Chancengleichheit. MitarbeiterInnen können hier u.a. Fragen zu individueller Arbeitszeit, Weiterentwicklung, Gesundheit, Anti-Mobbingstrategien oder Kinderbetreuung besprechen. Für ihre an Chancengleichheit orientierte Personalpolitik wurde die Fraport AG bereits drei Mal mit dem Total E-Quality-Prädikat ausgezeichnet.