Vielfalt als Chance – Diversity in der deutschen Chemie

Männlich, weiß, heterosexuell – diese Attribute finden sich um Umfeld der Naturwissenschaften nur zu oft. Auch die Chemieindustrie weiß um diese Situation. „Auf die wirklich wichtige Frage kommen sie aber gar nicht“, sagt Stuber. Nämlich die, zu überlegen, warum denn eigentlich keine Frau, kein BWLer, kein Türke unter ihnen ist,” so Stuber in einem Infoblatt für Führungskräfte, herausgegebeben vom Bundesarbeitgeberverband Chemie e.V. Wiesbaden. Wie sieht es mit Diversity in der Chemie? Welche Maßnahmen gibt es bereits? Das Infoblatt liefert die Antworten. Zum Infoblatt

Bye, bye, schöne deutsche Monokultur

Wenn sich etwas bewährt hat, behält man es gerne bei. In deutschen Unternehmen hat es sich bewährt, jene Menschen als kompetente Fachkraft zu betiteln, die männlich, weiß und heterosexuelle sind. Heraus kommt eine Monokultur, in der es Menschen, die nicht in die bewährte Kategorie passen, mitunter schwer haben können. Warum es noch besser ist, das Bewährte aufzubrechen und der Monokultur den Rücken zu kehren, schildert Marion Kraske in ihren Artikel “Bye, Bye, schöne Monokultur, erschienen im Cicero.

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Gruß an die Gattin

Im Berufsleben bleiben Schwule und Lesben meist unsichtbar. Damit sich das ändert wurde in Salzburg eine Broschüre herausgegeben, die u.a. auch Tipps für den Sprachgebrauch enthält.
„Der Standard“ hat aus diesem Anlass einen Artikel veröfentlicht, der hier nachgelesen werden kann

„SEXUELLE INTEGRATION“ STEIGERT UNTERNEHMENSERFOLG

Studie zeigt: Diversity Management verbessert Arbeitszufriedenheit und Commitment  von Beschäftigten.
Beschäftigte, die offen mit ihrer (homo-)sexuellen Orientierung umgehen können, sind zufriedener mit ihrer Arbeit und fühlen sich stärker mit ihrem Unternehmen verbunden. Das zeigt die aktuelle Studie „Out im
Office?!“, die die Arbeitsplatzsituation von 2.230 Lesben und Schwulen in Deutschland beleuchtet. Weiter lesen

Führung und Vielfalt

Führung stellt einen zentralen Baustein bei Diversity dar. So bedenkt der Berater Michel Stuber: „Soll Diversity den Unternehmenserfolg steigern, gelingt dies nur mit und durch die Führungskräfte.“ Welche Vorbildfunktion den Vorgesetzten dabei zukommt, erläutert er in seinem Artikel, erschienen in „Personalführung“, der hier nachgelesen werden kann.

Mit Leitkultur & Nationalstolz drohen Verluste – Arbeits- und Absatzmärkte sind geprägt von „Diversity“

Als „bedenkliche Schritte in Richtung nachteilige Mono-Kultur“ bezeichnet der Kölner Diversity-Berater Michael Stuber die jüngsten Bestrebungen einer ‚Normierung‘ in Deutschland. Gerade die Wirtschaft sei durch Globalisierung, Firmenzusammenschlüsse und Wettbewerbsdruck zunehmend auf den konstruktiven Umgang mit kultureller Vielfalt angewiesen. „Manager wissen, daß erst durch die Kombination unterschiedlicher Sichtweisen und Fähigkeiten Kreativität und Innovation entstehen. Weiter lesen