Deutsche Bahn erhält Max Spohr Preis

Zum nunmehr dritten Mal hat der Völklinger Kreis, der Bundesverband schwuler Führungskräfte, den Max-Spohr-Managementpreis verliehen. Mit dem Preis sollen Unternehmen für ihr Diversity Management gewürdigt werden. Unter Schirmherrschaft von Hertha Däubler-Gmelin wurde in diesem Jahr der Preis an die Deutsche Bahn verliehen. Die Deutsche Bahn bemühe sich besonders um Verständnis für die Lebensentwürfe ihrer Beschäftigten und ermutige vor allem auch junge Leute, selbstbewusst „anders“ zu sein, unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrer sexuellen Orientierung, hieß es in der vielsagenden Begründung. Weiter lesen

Diskriminierung muslimischer Frauen in Brandenburg

Muslimische Frauen in Deutschland sehen sich oft mit Vorurteilen und der Ablehnung des Kopftuches konfrontiert. Eine qualitative Befragung der Antidiskriminierungsstelle Brandenburg aus untersuchte die Lebenssituation muslimischer Frauen in Brandenburg. Von den Befragten gaben 41 Prozent an ein Kopftuch zu tragen, 23 Prozent gaben an aus Angst vor Diskriminierungen kein Kopftuch zu tragen. Weiter lesen

Das Wissen Älterer nutzen

Ältere Menschen haben einen breiten Fundus an Erfahrungen und Wissen. Um diesen nicht ungenutzt zu lassen, gibt es seit 2002 das Modellprogramm ”Erfahrungswissen für Initiativen” (EFI). Ältere Menschen sollen ermutigt werden, ihre Fähigkeiten auch nach dem Ende ihres Berufslebens oder nach der aktiven Familienphase an andere weiterzugeben. Weiter lesen

Habilitationen: Frauenanteil erreicht neuen Rekord

Der Frauenanteil an den Habilitationen erreichte 2003 mit 22 Prozent einen neuen Höchststand und hat sich damit im letzten Jahrzehnt fast verdoppelt. Am deutlichsten stieg der Frauenanteil in den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften: Seit 2001 nahm er dort jährlich um etwa 5 Prozent zu, auf 25 Prozent im vergangenen Jahr. Weniger stark, aber stetig, stieg der Frauenanteil seit 1998 unter den Habilitierten in der Humanmedizin. Weiter lesen

Große Kluft bei Kindertagesbetreuung zwischen Ost und West

Auch knapp 15 Jahre nach der Wiedervereinigung klafft eine große Lücke bei der Kinderbetreuung in Ost- und Westdeutschland. In den neuen Ländern steht statistisch gesehen für jedes Kind im Kindergartenalter ein Platz zur Verfügung. Im früheren Bundesgebiet hingegen gab es Ende 2002 für nur 88 Prozent der Kinder einen Kindergartenplatz. Erheblicher wird die Kluft bei Krippenplätzen: Weiter lesen

Wirtschaftskraft türkischer UnternehmerInnen in Deutschland steigt

Die Bedeutung von türkischen UnternehmerInnen für die deutsche Volkswirtschaft wächst. Betrug die Zahl türkischer UnternehmerInnen in Deutschland 1985 noch 22.000, waren im Jahr 2002 bereits 56.800 von ihnen unternehmerisch tätig. Besonders deutlich wird die gestiegene Wirtschaftskraft am jährlichen Gesamtumsatz. Dieser stieg von 8.8 Mrd. Euro (1985) auf 26 Mrd. Euro (2002). Weiter lesen

Anti-Diskriminierungskonzept für ein mittelständisches Unternehmen

In den Jahren 2000 und 2002 wurden vom Rat der Europäischen Union drei EU-Anti- Diskriminierungs-Richtlinien verabschiedet. Unabhängig vom Stand der nationalen Umsetzung, die für alle EU-Staaten bindend ist, haben die Rahmen-Richtlinie und die Antirassismus-Richtlinie ihre Gültigkeit bereits erlangt. Mit einem Gesetzesentwurf ist in Deutschland nicht vor Mitte 2004 zu rechnen. Weiter lesen

Menschen mit Behinderung(en) erfolgreich beschäftigen

Hilfreiche Ratschläge zur Integration von Menschen mit Behinderung(en) bietet das Internetportal hier . Die Initiative der Industriellenvereinigung in Österreich macht anhand vielfältiger Beispiele deutlich, wie Sie Menschen mit Behinderungen leichter beschäftigen können. Führungskräfte, UnternehmerInnen und Betriebsräte finden hier Vorschläge zur Integration und Links zur weiteren Informationsbeschaffung. Weiter lesen

Vereinbarung zur Chancengleichheit ist unzureichend

Einer Unternehmensbefragung im Auftrag des DGB und der Hans-Böckler-Stiftung nach, wurde die Vereinbarung der Bundesregierung und den Spitzenverbänden der Deutschen Wirtschaft zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Privatwirtschaft aus dem Jahre 2001 völlig unzureichend umgesetzt. In knapp drei Viertel der 500 befragten Unternehmen liegt der Frauenanteil nach wie vor unter 40 Prozent. Weiter lesen

Anti-jüdische Vorurteile in Deutschland weit verbreitet

Einer Umfrage der Anti-Defamation League (ADL) in zehn westeuropäischen Staaten zufolge, sind 36 Prozent der Deutschen anti-jüdisch eingestellt. Die Bundesrepublik steht damit in Europa an erster Stelle vor Belgien mit 35 Prozent und Frankreich mit 25 Prozent. Zu den am häufig genanntesten antisemitischen Vorurteilen gehörte, dass Juden vor allem ihr eigenes Wohlergehen im Sinn hätten. Weiter lesen

Wahl-O-Mat jetzt auch auf Türkisch

Sie wissen noch nicht so recht welche Partei Sie zur Europa-Wahl 2004 wählen werden, deren Standpunkte zur Europapolitik kennen Sie ohnehin kaum? Vielleicht hilft Ihnen ja der Wahl-O-Mat weiter! Mit der interaktiven Wahlmaschine können User spielerisch herausfinden, welche Partei ihrer politischen Position am nächsten kommt. Zur Abstimmung stehen 30 Aussagen zur Europapolitik, wie: Weiter lesen

Das neue Zuwanderungsgesetz

Nach wochenlangen Tauziehen um das Zuwanderungsgesetz konnten sich Regierung und Opposition einigen. Zwar werden die Details – und diese sind nicht unentscheidend – der Neuregelungen in kleineren Kreisen weiterverhandelt, die Eckpunkte des Zuwanderungsgesetzes stehen jedoch fest. Ziel der Neuregelungen ist es Zuwanderung nach Deutschland und das Ausländerrecht für in Deutschland lebende Ausländerinnen und Ausländer an eine veränderte Situation anzupassen. Im Mittelpunkt der Neuerungen stehen: Weiter lesen

Erstmals Fachgespräch “Diversity” bei der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration

Schon als Mitgründerin der Grünen war Marie-Luise Beck eine Vorreiterin. Kein Wunder, dass Sie auch als Migrationsbeauftragte neue Akzente setzt. Als erste Verantwortliche in diesem Amt wendet sie sich einer deutlich positiven Sichtweise auf ethnisch-kulturelle Vielfalt zu, wie sie im Diversity Management vertreten wird. Die Beauftragte der Bundesregierung lud zu einem Fachgespräch ein, das pikanterweise in den Räumlichkeiten des Familienministeriums in der Berliner Mohrenstraße stattfand. Einen zentralen Input gab der Kölner Diversity-Experte Michael Stuber mit einer Mischung aus Forschungsergebnissen, grundsätzlichen Überlegungen und Praxisbeispielen. Weiter lesen

Geschlechter–Vielfalt als Erfolgsfaktor

Partnerschaft statt Statuskriege – Wirtschaftliches Interesse und Fairneß – Unternehmen und Politik gefordert – Potential von Unterschiedlichkeit unerkannt – Deutschland bereits westliches Schlußlicht

Als „bedauerlich einseitig und unnötig polarisiert“ bezeichnet der Kölner Diversity-Berater Michael Stuber die jüngste Diskussion über ein Gesetz zur Frauenförderung in Deutschland. Wirtschaft und Politik müßten schnellstens ihr gemeinsames Interesse an der aktiven Nutzung von Vielfalt zum Wohle des Standorts Deutschland entdecken, solle dieser nicht weiter ins Hintertreffen geraten. Weiter lesen

Wertschätzung von Vielfalt öffentlich gefördert „Diversity“ am Arbeitsplatz – gut für die Beschäftigung

Mit XENOS und EQUAL fördern bereits zwei Förderprogramme aus EU–Mitteln den positiven Umgang mit Unterschiedlichkeit. „Durch die Fokussierung auf die Bereiche Beschäftigung und Arbeitsplatz wird klar von politischer Seite gemacht, daß Vielfalt und wirtschaftlicher Erfolg eng miteinander verknüpft sind“, kommentiert der Kölner Diversity-Berater Michael Stuber, der führende Unternehmen wie Kraft

Foods, Hewlett Packard und Deutsche Bank berät. Weiter lesen

Jobs passend zum Lifestyle ?

Mainstream Ade — Immer mehr Individualisten fordern Beachtung. Traditionelle Familie immer seltener: Auch Unternehmen müssen sich ändern

Das Streben nach Selbstverwirklichung am Arbeitsplatz und der Wunsch nach privater Unabhängigkeit zwingt die Wirtschaft zu Flexibilität. Sowohl die Zahl nicht-ehelicher Lebensgemeinschaften als auch die Anteile von Ein- und Zweipersonenhaushalte stiegen 1999 weiter an. „Die Unternehmen müssen ihre Beschäftigungsmodelle flexibler gestalten und die Werbung an die neue, individualisierte Kundenstruktur anpassen“, folgert Michael Stuber von der Kölner Diversityberatung mi•st [ Consulting, die führende Unternehmen wie Hewlett-Packard oder Kraft Foods bei der optimalen Nutzung von Vielfalt berät. Weiter lesen

Immer mehr alte Arbeitskräfte!

Von wegen „Altes Eisen“ – Senioren als neues Wirtschaftspotential. Der richtige Umgang mit Altersunterschieden wird zum Erfolgsfaktor

Sowohl die Belegschafts- wie auch die Kundenstrukturen deutscher Unternehmen werden künftig dramatischer als bisher angenommen von Älteren dominiert. Schon ab 2003 wird es mehr 40-59- als 20-39-jährige Arbeitskräfte geben. „Unsere Wirtschaftskultur, die Ältere bislang wenig wertschätzt, muß umdenken und auch dieses Potential gesellschaftlicher Vielfalt nutzen“, empfiehlt Michael Stuber von der Kölner Unternehmensberatung mi•st [ Consulting, der zu Europas führenden Experten für „Diversity-Management“ (d.h. die optimale Nutzung von Vielfalt) gehört. Weiter lesen