Offizieller Report beschreibt „bunte Vielfalt“ bei Familien in Deutschland

Rückläufige und dauerhaft niedrige Geburtenraten bereiteten der Politik viele Jahre Sorgen. Während anfänglich noch der Glaube an traditionelle Familienstrukturen vorherrschte und zu fehlgeleiteten Herdprämien führte, öffnete sich die Politik langsam (und zaghaft) den neu entstandenen Realitäten. Und selbst die katholische Kirche begann (an)zuerkennen, dass sich die Familie im 21. Jahrhundert anders entwickelt als zu den Zeiten als christliche Ideale entstanden. Das Bundesfamilienministerium beschreibt die aktuelle Situation sogar mit dem Begriff „bunte Vielfalt von Lebensformen“.

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Diversity and Inclusion increases in working realities but gender gaps and segregation persist

While D&I work is often focusing on managers and employees with a formal professional degree, the majority of men and women work in jobs ‘on the floor’. How much do we know about their working realities and the diversity aspects that matter for them? More and more companies devise D&I programmes for individual contributors and the latest Eurofound survey provides a surprising figure: more than half of men and women share their job titles mainly with workers of their own gender.

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Addressing Disability in Africa: New regional forum and new publications

The value of networking and joint work on the regional level is familiar to many Diversity stakeholders in Europe or the Americas, particularly in the area of disability, where a lot of specialised groups exist. The first General Assembly of the African Disability Form (ADF) marks an important step in the representation of people with a disability. At the same time, two new reports present current insight into disability in Africa.

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Weniger kritisch als der Titel: Das Symposium „Frauen auf dem Weg nach oben – Schneller mit der Quote?“

Die Frauenquote kann als Ergebnis einer ebenso langen wie unausgewogenen Auseinandersetzung gesehen werden: Die BefürworterInnen nutzten die politische Bühne und zahllose Veranstaltungen zur mantrahaften Verbreitung von Behauptungen, wie z. B. es gäbe zu wenig Entwicklung, die Quote sei das letzte Mittel und sie würde das gewünschte Ergebnis herbeiführen. Obwohl diese und andere Argumente fachlich entkräftet werden konnten, lehnten sich die Gegner nicht weit (genug) aus dem Fenster. Nun ist die Quote da und es wäre Zeit zu fragen, was damit gewonnen ist. Ein Symposium des DIW Berlin stellte sich der Frage – zumindest machte der Veranstaltungstitel den Anschein. Continue reading

Current Gender Equality paradigms don’t reach men in the way they should – and could

A current survey of almost 1,500 men, conducted by the JUMP, found low engagement levels in gender diversity and even resistance from one third of respondents. The finding becomes more alarming when factoring in that the survey audience consisted of a more-than-averagely interested group of men and those completing the questionnaire were at least inclined to do so.  Continue reading

Modellprojekt beschreibt die Entwicklung von „Willkommensbehörden“

So wichtig die Idee der „Willkommenskultur“ für die multi-kulturelle Zukunft Deutschlands ist, so sehr verkam der Begriff zunehmend zur leeren Phrase. Guter Wille zeigt sich derweil in guter deutscher Manier darin, dass ein 2-jähriges Modellprojekt mit zehn Ausländerbehörden an der hehren Vision gearbeitet hat. Das glückliche Timing wollte, dass die Abschlussveranstaltung just am 3. November 2015 stattfand. Bundesinnenminister de Maiziere meinte anlässlich des Events gar, dass man dem „aktuellen Ansturm“ von Flüchtlingen ohne das Projekt hätte „nicht gerecht werden können“. Konkrete Ergebnisse wie ein Werkzeugkoffer wurden allerdings erst dort vorgestellt.  Continue reading