Erfolgsfaktor Nachhaltigkeit

Wer Nachhaltigkeit hört, denkt zunächst vermutlich an eines: Die Umwelt und damit an einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Der Begriff Umwelt beschränkt sich nicht nur auf Biotechnologie und erneuerbare Energien. Wer nachhaltig wirtschaften will, muss auch an die Sozialen Komponenten denken. “In Zeiten schrumpfender Bevölkerung kann es sich kein Unternehmen leisten, sich nicht um Frauen, Ältere oder Homosexuelle zu bemühen“, äußert sich Michael Stuber und zeigt im Artikel von Sabine Hense-Ferch, wie Diversity Management zur Nachhaltigkeit beiträgt. Den Artikel, aus dem Kundenmagazin der HypoVereinsbank “Heureka”, können Sie hier nachlesen.

 

CHANCENGLEICHHEIT – (K)EIN THEMA FÜR DIE MEHRHEIT?

Deutschlands „Diversity-Papst“ empfiehlt Ministerien und Unternehmen, Vielfalt gezielter zu nutzen
Anlässlich der heutigen, nationalen Abschlussveranstaltung des Europäischen Jahres der Chancengleichheit für alle
in Aachen fordert der renommierte Diversity-Experte, Michael Stuber, die Politik auf, den positiven Wert gesellschaftlicher Vielfalt aktiv zu unterstreichen und bewusster von erfolgreichen Konzepten der Wirtschaft zu lernen. Der Standort Deutschland könne große Potenziale freisetzen, wenn sogenannte „Randgruppen“ besser integriert würden, so Stuber. Continue reading

Religion in der Multi-Kulti-Stadt: An Kölnisch Wasser glauben sie alle

Tokio, Dublin, Aruba auf den Niederländischen Antillen – jeder Jeck ist anders, vor allem in der Multikulti-Stadt Köln. Deshalb war es längst überfällig, dass kölsche Traditionsunternehmen die Vielfalt ihrer Rheinmetropole im Sinne einer positiven Werbebotschaft einsetzen. Das „Wunderwasser“ 4711 hat jetzt insgesamt zwölf sympathische Protagonisten aus unterschiedlichen Nationen als Werbepartner bekommen, die sich in ihrer Landessprache zu „4711 Echt Kölnisch Wasser“ bekennen. Continue reading

Hotel von Gehandicapten für Gehandicapte – Nische im umkämpften Tourismussektor

Eine Gruppe von geschäftstüchtigen Menschen mit Behinderungen hat im sächsischen Freiberg eine Lücke im hart umkämpften Tourismussektor gefunden: Ihr Hotel „Regenbogenhaus“ versteht sich als ein Spezialanbieter auf dem Gebiet des Tourismus für Behinderte. Dennoch werden auch nichtbehinderte Touristen angesprochen, welche eine barrierefreie Einrichtung zu schätzen wissen, beispielsweise Senioren oder Familien mit Kindern. Continue reading

Für hier und mit Gas

Möchten Sie Ihren Kaffee „für hier“? Das Wasser „mit Gas“? Hast Du „in 2007“ deine Ziele erreicht? Nein! Ich bin versucht, immer nur mit „Nein“ zu antworten, denn diese Art von Verfremdung der deutschen Sprache will mir nicht in die Ohren kommen. Die kritisch-aufgeweckten BeobachterInnen dürften nun ihre Stirn süffisant kräuseln und sich bereit machen, mich auf „Diversity“ anzusprechen. Continue reading

Dynamisch in die Zukunft? Demografische Fitness in deutschen Unternehmen bisher selten genutzt

„Demografische Fitness“ ist ein dynamischer Begriff, der nach Bewegung und Vitalität klingt. Und tatsächlich verbessern Unternehmen, die sich aktiv mit dem demographischen Wandel auseinandersetzen und gezielte Maßnahmen ergreifen, ihren wirtschaftlichen Erfolg. Der Personaldienstleister Adecco hat jetzt 2.500 Unternehmen quer durch alle Größen und Sektoren in den fünf größten europäischen Volkswirtschaften auf ihre demografische Fitness untersucht. Continue reading

Persönliches Budget: Menschen mit Handicap managen sich selbst

Zum Jahreswechsel sollen Menschen mit Behinderungen ein sogenanntes „Persönliches Budget“ beantragen und damit verstärkt über ihre eigene Hilfsbedürftigkeit bestimmen können. Dies bestätigte die Bundesregierung auf Anfrage der FDP Fraktion im Deutschen Bundestag. Statt Dienst- oder Sachleistungen zu bekommen, können Menschen mit Behinderung ein Budget wählen, mit dem die Aufwendungen, die zur Deckung des persönlichen Hilfebedarfs erforderlich sind, selbst bezahlt werden. Auf diese Weise regeln Menschen mit Handicap den „Einkauf“ von Teilhabeleistungen eigenverantwortlich, selbstständig und selbstbestimmt; sie werden Käufer, Kunden oder Arbeitgeber. Diese Wahlfreiheit soll zur Förderung der Selbstbestimmung behinderter Menschen beitragen. Das Budget ist für alle Arten von Behinderung denkbar. Etwa die Hälfte aller heute Beteiligten leidet unter psychischen Erkrankungen, ein Viertel hat geistige Behinderungen oder Lernschwächen, 19 Prozent haben körperliche Beeinträchtigungen. Nach einer Probephase besteht ab dem 1. Januar 2008 ein Rechtsanspruch auf das „Persönliche Budget“.

Migranten in Deutschland: Vielfach um Integration bemüht

Das Bundesfamilienministerium hat in Berlin die erste Studie vorgelegt, die die Lebenswelten von Migranten in Deutschland genau unter die Lupe nimmt. Nach den Ergebnissen der vom Heidelberger Institut Sinus Sociovision erstellten Untersuchung lassen sich die Zuwanderer und ihre Familien acht unterschiedlichen Milieus zuordnen. Fünf dieser Milieus seien um Integration bemüht und verstünden sich als Angehörige der multikulturellen deutschen Gesellschaft. Continue reading

Für hier und mit Gas

Möchten Sie Ihren Kaffee „für hier“? Das Wasser „mit Gas“? Hast Du „in 2007“ deine Ziele erreicht? Nein! Ich bin versucht, immer nur mit „Nein“ zu antworten, denn diese Art von Verfremdung der deutschen Sprache will mir nicht in die Ohren kommen. Die kritisch aufgeweckten BeobachterInnen dürften nun ihre Stirn süffisant kräuseln und sich bereit machen, mich auf „Diversity“ anzusprechen. Continue reading